Pfeffer ist nicht gleich Pfeffer

Gewürze gibt es in jedem Haushalt. Pfeffer ist eines, was nirgendwo fehlen dürfte und in vielen Gerichten seinen Platz findet. Es gibt dutzende unterschiedliche Sorten, die durchaus ein großes Loch in die Geldbörse reißen können. Welches Pfeffergewürz woher kommt und welches wann am besten verwendet werden kann, erfahren Sie hier!

 

Die Pfeffer-Pflanze

Egal, welche Farbe das Pfeffergewürz hat, ob schwarz, weiß oder rosa. Und egal, wie er zubereitet wurde, ob gemahlen, getrocknet oder frisch eingelegt, er hat immer die gleiche Herkunft. 
Die Pfefferpflanze ist eine Kletterpflanze und kann bis zu zehn Meter hoch wachsen. Die größten Anbaugebiete liegen in Vietnam, Indien, Indonesien und Malaysia.

 

Die verschiedenen Sorten

Das Gewürz gibt es in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Geschmäckern. Ob schwarz, weiß, grün, rot oder auch rosa Pfeffer. Das Gewürz zeigt sich bunt und schmeckt von mild bis scharf bis sehr scharf immer anders.

Die Früchte des grünen werden früh geerntet und schnell bei hohen Temperaturen getrocknet. Durch die frühe Ernte erhält der Pfeffer eine milde Schärfe und ein feines Kräuteraroma, weshalb er ideal zu Fisch oder Geflügel passt.

Der schwarze wird kurz vor der Reifephase geerntet und anschließend gehäuft gelagert. Durch die Lagerung erhält der Pfeffer seine schwarze Farbe. Die längere Reifezeit gibt dem Pfeffer mehr Schärfe und Aroma.

Aus reifen, roten Pfefferfrüchten erhält man durch die Bewässerung nach der Ernte den weißen. Dieser wird von Fruchtfleisch und Schalen entfernt und verliert so Aroma, gewinnt aber umso mehr an Schärfe. Daher eignet er sich sehr gut, um seine Gerichte besonders scharf zu gestalten.

Der rote ist sehr selten, da vollreife Früchte benötigt werden, die aber gleichzeitig auch schnell verderblich sind. Besitzt man aber diesen erhält man die Schärfe des weißen Pfeffers und zusätzlich einen exotischen Geschmack durch das Fruchtfleisch.

Rosa Pfeffer wird auch als „unecht“ bezeichnet, da dieser an einer südamerikanischen Baumpflanze wächst. Er gibt einen milden, süßlichen Geschmack von sich und eignet sich besonders für die Marinade von Wild.

 

Öffnet den Geldbeutel

Egal, welche Sorte, sie gehören zu den wertvollsten Gewürzen dieser Erde. Früher wurde dieser sogar gegen Gold aufgewogen. Heute ist es möglich, zum Beispiel Tasmanischen Pfeffer für bis zu 230 Euro pro Kilogramm zu erwerben. Wem das nötige Kleingeld nicht fehlt, kann diesen gerne probieren und uns von seinen Geschmackserlebnissen erzählen. 😉